Historie

DIE GESCHICHTE DES GZG

Die Idee, im damaligen West-Berlin eine Gruppenpraxis zu gründen, entstand Anfang der 70er Jahre aus den Reformimpulsen der Studentenbewegung. Ein Kreis von Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Krankenschwestern und Apothekerinnen unter Federführung von Dr. Fritz Kater wollte in einer poliklinikartigen Einrichtung die Integration von medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Versorgungsformen für die Gropiusstadt anbieten und entwickeln.

Gegen Widerstände der ambulanten medizinischen Verwaltung (KVBerlin) gelang es, im Jahr 1976 das Gesundheitszentrum in einem Neubau in der Gropiusstadt zu eröffnen. Der damals gegründete Verein Gesundheitszentrum Gropiusstadt e. V. als Selbstverwaltung aller hier Tätigen besteht bis heute. Seine Aufgaben sind, ausgeführt durch die Geschäftsführer (Apothekerin und Ärzte), die Vertretung gegenüber dem Hauseigentümer Diakonisches Werk Berlin, Brandenburg und schlesische Oberlausitz, die Koordination interdisziplinärer Zusammenarbeit im Haus „kurze Wege mit zügiger Diagnostik bzw. Behandlung“ und mit verbundenen medizinischen Einrichtungen/ Krankenhäuser (ambulante und stationäre OP, Gesundheitsaufklärungen als Patientenseminare, Fortbildungen und regelmäßige Veranstaltungen für die mehr als 100 Mitarbeiter/innen. Von Anbeginn war das vielseitige soziale Engagement selbstverständlich und wird kontinuierlich finanziell und räumlich durch uns weiter getragen:

Historie
Historie

das erfolgreich arbeitende Selbsthilfezentrum Lipschitzallee 80, das Waschhaus in der Hiertsieferzeile u.a.. Im Haus gibt es von Anfang an eine soziale Beratungsstelle in der Trägerschaft des diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg, Schwangerschafts- und Familienberatung, sowie eine Sozialstation für ambulante Pflegebetreuung. Das Gesundheitszentrum ist 2005 vollständig renoviert und durch einen großen Anbau erweitert worden. Im Jahre 2016 feiert das Zentrum sein 40jähriges Bestehen und die Zahl der Ärzte bzw. Ärztinnen erweitert sich durch neue Kooperationen. Ein „Generationswechsel“ durch das Ausscheiden der Gründer- und zweiten GZ Generation führt momentan zu einer Verjüngung bei den Praxisübernahmen, auch das Versorgungsspektrum durch Aufnahme von Unfallchirurgen und Zahnärzten bzw. Oralchirurgen erweitert sich kontinuierlich.

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